Anfragen Ratsversammlung

Weniger Straßen, besserer Verkehrsfluss

Sachverhalt:
Weniger Staus durch Straßenrückbau: das sogenannte Braess-Paradoxon wurde in der Praxis bereits oft bewiesen. In New York führte die Sperre der 42. Straße für Kfz-Verkehr zu besserem Verkehrsfluss in der Umgebung. In Seoul wurde eine ganze Stadtautobahn abgerissen, weniger Staus waren die Folge. Nach Sperrung des Seine-Ufers ist die gesamte Verkehrsmenge zunächst um insgesamt 27% gesunken, und liegt nun 33% niedriger.

Ich frage daher an:
1. Ist der Stadtverwaltung das Braess-Paradoxon bekannt?

Ja, das Braess-Paradoxon ist der Stadtverwaltung bekannt.

2. Welche Konsequenzen für die Verkehrsplanung in Leipzig zieht die Stadt aus diesem Phänomen?

Die Kenntnis des Braess-Paradoxons wird bei Planungen berücksichtigt.

3. Welche Straßen wären möglicherweise – die in anderen Städten beobachteten Umstände zugrundgelegt – geeignet, ähnliche Ansätze auch in Leipzig hervorzurufen?

Ein Beispiel für die Berücksichtigung des Braess-Paradoxons ist der aktuelle Planungsprozess zum Verkehrskonzept erweiterte Innenstadt mit seinem Kernstück Promenadenring.

Link ins AllRIS:
Anfrage VI-F-08042
Antwort der Stadtverwaltung

Über

Leipzigerin aus Leidenschaft. Verliebt in die Stadt. Mutter eines Zirkuskaters. Kennt die beste Eisdiele der Stadt.